Pepperstone hat sich in den letzten Jahren zu einem der meistgenutzten CFD- und Forex-Broker weltweit entwickelt. Über 400.000 aktive Trader in mehr als 160 Ländern handeln täglich über die australische Plattform. Niedrige Spreads, fünf Handelsplattformen und eine siebenfache internationale Regulierung: Das klingt nach einem Broker, der viele Versprechen macht. Aber hält Pepperstone, was es verspricht?
In diesem Erfahrungsbericht zeigen wir dir, wie Pepperstone im Detail aufgestellt ist, wer wirklich von diesem Broker profitiert und wo die Grenzen liegen.
Pepperstone auf einen Blick

Gründung: 2010, Melbourne, Australien
Regulierung: FCA (UK), BaFin (Deutschland), ASIC (Australien), CySEC (Zypern), DFSA (Dubai), CMA (Kenia), SCB (Bahamas)
Mindesteinlage: Keine (empfohlen: 200 EUR)
EUR/USD Spread Razor: ab 0,0 Pips (Durchschnitt 0,10 Pips)
EUR/USD Spread Standard: Durchschnitt 1,10 Pips
Kommission Razor: ab 6 USD pro Lot (Round Turn)
Plattformen: MT4, MT5, cTrader, TradingView, Pepperstone App
Instrumente: über 1.200 (Forex, Indizes, Aktien-CFDs, Rohstoffe, Krypto)
Maximaler Hebel (Retail EU): 1:30 (ESMA-Vorgaben)
Kundenservice: Deutsch verfügbar, 24/5
Was ist Pepperstone?
Pepperstone wurde 2010 von Owen Kerr und Joe Davenport in Melbourne, Australien, gegründet. Beide hatten als Trader und in der Finanzbranche gearbeitet und kannten die Frustration mit überhöhten Spreads, langsamer Ausführung und unzureichendem Support aus eigener Erfahrung. Die Idee: ein Broker, der aktive Trader ernst nimmt und ihnen echten Marktzugang zu fairen Konditionen bietet.
Heute beschäftigt Pepperstone über 400 Mitarbeiter an Standorten in Melbourne, London, Dubai, Singapur, Bangkok und Nairobi. Das Unternehmen ist keine Boutique mehr, sondern einer der größten reinen CFD- und Forex-Broker weltweit. Täglich werden Milliarden US-Dollar Handelsvolumen über die Plattform abgewickelt.
Für europäische und deutsche Kunden ist Pepperstone über zwei Einheiten zugänglich: Pepperstone Limited, reguliert von der britischen FCA, und Pepperstone GmbH, registriert und beaufsichtigt durch die BaFin. Das gibt deutschen Tradern rechtliche Sicherheit und Einlagenschutz nach europäischen Standards.
Pepperstone ist kein klassischer Retail-Broker mit Wertpapierdepot, Robo-Advisor oder Tagesgeldkonto. Der Fokus liegt ausschließlich auf aktivem Trading: Forex, CFDs, Indizes, Rohstoffe, Aktien-CFDs und Kryptowährungen. Wer langfristig in Aktien oder ETFs investieren will, ist hier falsch. Wer täglich oder wöchentlich handelt und professionelle Werkzeuge benötigt, findet einen der besten Anbieter am Markt.
Regulierung und Sicherheit: Wie seriös ist Pepperstone?
Regulierung ist beim CFD-Handel kein Nice-to-have, sondern die wichtigste Grundlage für Vertrauen. Pepperstone ist von sieben Aufsichtsbehörden lizenziert und zählt damit zu den am strengsten kontrollierten Brokern in seiner Klasse.
Die wichtigsten Regulierungsbehörden
FCA (Financial Conduct Authority, Großbritannien)
Die FCA gilt als eine der strengsten Finanzaufsichtsbehörden der Welt. FCA-regulierte Broker unterliegen strikten Eigenkapitalanforderungen, müssen Kundengelder strikt vom Betriebskapital trennen und sind zur Einhaltung der MiFID-II-Regeln verpflichtet.
BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Deutschland)
Die BaFin reguliert die Pepperstone GmbH direkt. Das bedeutet: Pepperstone muss in Deutschland geltende Anlagevorschriften einhalten und ist dem deutschen Aufsichtsrecht unterstellt.
ASIC (Australian Securities and Investments Commission)
Als australischer Broker ist ASIC die Herkunftsaufsicht. ASIC gilt als besonders strikt in der Überwachung von Derivatebrokern und hat in der Vergangenheit mehrfach gegen unseriöse Anbieter vorgegangen.
CySEC, DFSA, CMA, SCB
Diese Regulierungsbehörden decken weitere Märkte ab: Zypern (EU-Marktzugang), Dubai, Kenia und die Bahamas.
Einlagensicherung und Kundenschutz
Pepperstone verwahrt Kundengeld auf getrennten Konten bei Tier-1-Banken, darunter Barclays und National Australia Bank. Diese Segregation schützt dein Kapital im Fall einer Insolvenz des Brokers, da es rechtlich nicht zur Insolvenzmasse zählt.
Retail-Kunden in der EU profitieren vom gesetzlichen Negativsaldo-Schutz nach ESMA-Vorgaben. Das bedeutet: Dein Verlustrisiko ist auf dein eingezahltes Kapital begrenzt. Selbst wenn ein Trade stark gegen dich läuft und dein Konto negativ wird, gleicht Pepperstone den Negativsaldo aus.
Für UK-regulierte Konten greift zusätzlich das Financial Services Compensation Scheme (FSCS), das Kundenguthaben bis zu 85.000 GBP im Fall einer Broker-Insolvenz sichert.
Eines ist bei aller Sicherheit klar: Regulierung und Einlagenschutz schützen dein Kapital vor Betrug und Broker-Insolvenz, nicht vor Handelsverlusten. CFD-Handel ist mit erheblichem Verlustrisiko verbunden.
Kontotypen: Razor vs. Standard
Pepperstone bietet zwei Hauptkontomodelle für Retail-Trader an. Die Wahl zwischen beiden ist eine der wichtigsten Entscheidungen beim Einstieg.

Das Standard-Konto
Im Standard-Konto fällt keine separate Kommission an. Stattdessen verdient Pepperstone über einen Spread-Aufschlag auf den Rohspread. Der durchschnittliche Spread beim EUR/USD liegt beim Standard-Konto bei rund 1,10 Pips.
Kostenbeispiel Standard-Konto EUR/USD:
Durchschnittlicher Spread: 1,10 Pips
Kommission: 0 USD
Gesamtkosten je 1 Lot (100.000 EUR): ca. 11 USD
Das Standard-Konto eignet sich für Gelegenheitstrader, die nicht häufig handeln und eine einfache, provisionsfreie Kostenstruktur bevorzugen.
Das Razor-Konto
Das Razor-Konto bietet rohe Spreads nahe der Interbanken-Kurse. Darauf kommt eine feste Kommission, die je nach Plattform leicht variiert:
MT4 und MT5: 7 USD pro Lot (Round Turn)
cTrader und TradingView: 6 USD pro Lot (Round Turn)
Kostenbeispiel Razor-Konto EUR/USD via cTrader:
Durchschnittlicher Spread: 0,10 Pips (ca. 1 USD)
Kommission: 6 USD (Round Turn)
Gesamtkosten je 1 Lot: ca. 7 USD
Im Vergleich zum Standard-Konto spart das Razor-Konto bei höherem Volumen erheblich. Wer täglich mehrere Lots handelt, profitiert deutlich von niedrigeren Gesamtkosten.
Ab wann lohnt das Razor-Konto?
Bereits ab einem Volumen von rund 3 Lots pro Monat (EUR/USD) ist das Razor-Konto günstiger als das Standard-Konto. Für aktive Daytrader und Scalper ist es fast immer die richtige Wahl.
Das Swap-Free Konto
Für Trader, die aus religiösen Gründen keine Overnight-Zinsen zahlen oder erhalten dürfen, bietet Pepperstone islamische Konten ohne Swap-Gebühren auf Anfrage an.
Das Active-Trader-Programm
Für Trader mit sehr hohem Volumen bietet Pepperstone individuell verhandelte Konditionen an. Interessenten wenden sich direkt an das Pepperstone-Team.
Handelsplattformen im Detail
Pepperstone ist einer der wenigen Broker, der fünf vollständig ausgebaute Handelsplattformen parallel anbietet. Jede davon richtet sich an unterschiedliche Trader-Profile.

MetaTrader 4 (MT4)
MT4 ist der Klassiker unter den Forex-Plattformen. Obwohl MetaQuotes die Weiterentwicklung eingestellt hat, ist die Plattform wegen ihrer enormen Bibliothek an Expert Advisors (EA) und Custom Indicators nach wie vor unverzichtbar für viele automatisierte Trader. Pepperstone bietet MT4 für Windows, Mac (via Wrapper), Web-Browser und mobile Geräte (iOS, Android).
Stärken: Riesige EA-Bibliothek, bewährtes Backtesting, Automatisierung über MQL4.
Schwächen: Keine Weiterentwicklung durch MetaQuotes, ältere Benutzeroberfläche.
Für wen geeignet: Trader mit bestehender EA-Bibliothek, algorithmische Trader.
MetaTrader 5 (MT5)
MT5 ist der modernere Nachfolger. Er unterstützt mehr Ordertypen, bietet einen integrierten Wirtschaftskalender, einen leistungsstärkeren Strategietester (inkl. Multi-Currency-Backtesting) und Zugang zu mehr Instrumenten, darunter Aktien-CFDs. Die MQL5-Sprache ist zudem moderner und flexibler als MQL4.
Stärken: Mehr Ordertypen, stärkerer Strategietester, moderner Codestandard.
Schwächen: Weniger EAs verfügbar als für MT4.
Für wen geeignet: Einsteiger in automatisiertes Trading, Trader ohne MT4-Bindung.
cTrader
cTrader ist die technisch fortschrittlichste Plattform im Pepperstone-Angebot. Die Benutzeroberfläche ist intuitiver als MT4/MT5, die Orderausführung ist besonders schnell und die Depth-of-Market-Ansicht (Level II) zeigt, wie Liquidität im Markt verteilt ist. Weitere Stärken sind transparente Ausführungsprotokolle, erweiterte Ordertypen (inkl. Stop-Limit) und cAlgo für algorithmisches Trading in C#.
Stärken: Level-II-Preise, transparente Ausführung, cAlgo für C#-basiertes Trading.
Schwächen: Kleinere Community als MT4, weniger fertige Automatisierungstools.
Für wen geeignet: Scalper, erfahrene Daytrader, Trader mit hohen Transparenzanforderungen.
TradingView
Pepperstone ist einer der wenigen Broker weltweit, über den du direkt aus TradingView heraus handeln kannst. Chartanalyse, Ordererteilung und Positionsüberwachung laufen in einer einzigen Oberfläche, ohne ständigen Wechsel zwischen Analyse- und Handelsplattform. Die Integration läuft stabil und vollständig: Orders, Stopp-Loss und Take-Profit direkt aus dem Chart setzen, Positionen live überwachen.
Wer TradingView sowieso als primäres Analysetool nutzt, spart sich damit erheblichen Aufwand.
Stärken: Nahtlose Verbindung von Analyse und Ausführung, vertraute Oberfläche.
Schwächen: Keine EA-Automatisierung, weniger Ordertypen als cTrader.
Für wen geeignet: Chart-Analysten, Trader, die TradingView als Haupttool nutzen.
Tipp: Im Traden.de Forum-Thread zu Pepperstone & TradingView findest du praktische Erfahrungsberichte zur Integration.
Pepperstone App (Eigenentwicklung)
Pepperstone bietet außerdem eine eigene mobile App an. Sie ist keine Profi-Plattform, ermöglicht aber einfaches Monitoring von Positionen, Einzahlungen und grundlegende Orderausführung unterwegs.
Handelbare Märkte und Instrumente
Pepperstone bietet über 1.200 handelbare Instrumente quer durch alle wichtigen Assetklassen.
Forex
Über 60 Währungspaare: alle wichtigen Majors (EUR/USD, GBP/USD, USD/JPY), Minors und exotische Paare. Im Forex-Segment ist Pepperstone besonders stark aufgestellt. Die Spreads beim Razor-Konto zählen zum Günstigsten, was der Markt für Retail-Trader bietet.
Indizes
Alle relevanten Weltindizes als CFD: DAX 40, S&P 500, Nasdaq 100, Dow Jones, FTSE 100, Nikkei 225, ASX 200 und weitere. Indizes eignen sich gut für Trader, die makroökonomische Trends handeln wollen, ohne sich auf einzelne Aktien zu konzentrieren.
Rohstoffe
Gold (XAUUSD), Silber (XAGUSD), Rohöl (WTI und Brent), Erdgas und weitere Rohstoffe sind verfügbar. Besonders Gold ist unter CFD-Tradern sehr beliebt: hohe Liquidität, klare Trends und starke Reaktion auf Makroereignisse.
Aktien-CFDs
Über 900 Aktien-CFDs auf US-, UK-, australische und europäische Werte. Wichtig: Es handelt sich ausnahmslos um CFDs. Du kaufst keine echten Aktien, wirst nicht Aktionär und erhältst keine Stimmrechte. Dividenden werden bei Aktien-CFDs als Anpassung gutgeschrieben oder belastet, fließen aber nicht tatsächlich als Aktionärsausschüttung.
ETF-CFDs
Ausgewählte ETFs sind als CFD handelbar, darunter bekannte US-ETFs. Auch hier gilt: CFDs, keine echten Fondsanteile.
Kryptowährungen
Bitcoin, Ethereum, Ripple, Litecoin, Bitcoin Cash und weitere Kryptos sind als CFD verfügbar. Je nach Marktlage ist der Kryptohandel auch am Wochenende möglich. Das Krypto-Angebot ist solide, aber nicht das breiteste am Markt.
Spreads und Gebühren im Detail
Transparenz bei den Kosten ist einer der zentralen Vorteile von Pepperstone. Hier ein vollständiger Überblick:
Handelskosten im Überblick
Instrument | Standard (Ø Spread) | Razor (Ø Spread + Kommission) |
|---|---|---|
EUR/USD | 1,10 Pips | 0,10 Pips + 6 USD/Lot |
GBP/USD | 1,30 Pips | 0,30 Pips + 6 USD/Lot |
USD/JPY | 0,90 Pips | 0,20 Pips + 6 USD/Lot |
Gold (XAUUSD) | 0,14 USD | 0,09 USD + Kommission |
DAX 40 | 1,0 Punkt | 0,6 Punkte + Kommission |
S&P 500 | 0,4 Punkte | 0,2 Punkte + Kommission |
Spreads sind variabel und können sich in volatilen Marktphasen ausweiten.
Swap-Gebühren (Overnight)
Beim Halten von CFD-Positionen über Nacht entstehen Finanzierungskosten (Swaps). Diese variieren je nach Instrument, Richtung und aktuellem Zinsniveau erheblich. Wer als Daytrader keine Positionen über Nacht hält, zahlt keine Swaps.
Inaktivitätsgebühr
Nach 12 Monaten ohne jegliche Handelsaktivität berechnet Pepperstone 15 USD pro Monat. Diese Gebühr entfällt, sobald du wieder aktiv handelst. Branchenüblich, aber ein Punkt, den Gelegenheitstrader im Blick behalten sollten.
Einzahlungs- und Auszahlungsgebühren
Pepperstone erhebt keine eigenen Gebühren für Einzahlungen oder Auszahlungen per Karte, PayPal, Skrill oder Neteller. Bei internationalen Banküberweisungen können Korrespondenzgebühren der beteiligten Banken anfallen (typischerweise rund 20 USD).
Währungskonvertierung
Handelst du Instrumente in einer anderen Währung als deine Kontowährung, fällt eine geringe Konvertierungsgebühr an. Wer ein EUR-Konto führt, aber viele USD-Instrumente handelt, sollte dies einkalkulieren.
Ein- und Auszahlungen: So funktioniert die Kontofinanzierung
Pepperstone unterstützt alle gängigen Zahlungsmethoden für DACH-Kunden:
Einzahlungsmethoden:
Banküberweisung (SEPA)
Kredit- und Debitkarte (Visa, Mastercard)
PayPal
Skrill
Neteller
Einzahlungszeiten:
Karten, PayPal, Skrill, Neteller: sofort bis 30 Minuten
SEPA-Überweisung: 1 bis 3 Werktage
Auszahlungen:
Auszahlungen werden innerhalb von 1 bis 3 Werktagen bearbeitet und zurück auf das ursprünglich verwendete Zahlungsmittel gebucht. Pepperstone erhebt keine eigenen Auszahlungsgebühren.
Mindesteinlage:
Formell gibt es keine Pflichtmindesteinlage. Pepperstone empfiehlt aber mindestens 200 EUR, um angesichts der Margin-Anforderungen und des Verlustrisikos sinnvoll handeln zu können. Mit weniger als 100 EUR lassen sich in der Praxis kaum handelstaugliche Positionen aufbauen.
Kundenservice und Support
Pepperstone bietet 24 Stunden täglich, Montag bis Freitag Kundensupport. Der Kontakt ist per Live-Chat, E-Mail und Telefon möglich. Deutschsprachiger Support ist verfügbar, was für DACH-Trader ein wesentlicher Entscheidungsfaktor ist.
Live-Chat: Die schnellste Option. In Tests zeigt der Chat Antwortzeiten von oft unter 2 bis 3 Minuten. Für Fragen zur Kontoeinrichtung, Plattformfragen oder technischen Problemen ist der Chat die erste Wahl.
E-Mail: Geeignet für detailliertere Anfragen oder wenn Dokumente beigefügt werden müssen. Antwortzeiten in der Regel innerhalb von 24 Stunden.
Telefon: Für komplexere Anliegen oder wenn persönliche Kommunikation bevorzugt wird.
Pepperstone stellt außerdem eine umfangreiche Wissensdatenbank, eine FAQ-Sektion und Videotutorials zu Plattformen und Kontofunktionen bereit.
Pepperstone Erfahrungen: Was sagen echte Trader?
Die überwiegende Mehrheit der Nutzerbewertungen auf unabhängigen Plattformen ist positiv. Pepperstone erhält auf Trustpilot und vergleichbaren Portalen regelmäßig Bewertungen zwischen 4,0 und 4,5 von 5 Sternen.
Wer sich direkt mit anderen aktiven Tradern austauschen möchte: Im Traden.de Forum-Thread zu Pepperstone diskutieren Nutzer aktuelle Erfahrungen, Konditionen und Ausführungsqualität.
Was Trader besonders loben:
Ausführungsqualität: Das meistgenannte Argument unter erfahrenen Nutzern. Pepperstone setzt auf ein ECN/STP-Modell. Slippage ist im Vergleich zu reinen Market-Maker-Brokern geringer, was sich besonders beim Scalping bemerkbar macht.
Enge Spreads im Razor-Konto: Unter aktiven Forex-Tradern gilt das Razor-Konto als eine der günstigsten Optionen am Markt. Wer viel handelt, spart hier tatsächlich messbar Geld gegenüber schlechter regulierten oder teureren Anbietern.
Plattformvielfalt: Die Kombination aus MT4, MT5, cTrader und TradingView ist selten. Kein anderer Broker dieser Regulierungsklasse bietet aktuell alle vier Plattformen parallel an.
Deutschsprachiger Support: Für DACH-Nutzer ein klarer Pluspunkt gegenüber vielen internationalen Anbietern.
Was kritisch gesehen wird:
Kein echter Aktien- oder ETF-Handel: Wer einen langfristigen Portfolioaufbau plant, muss zu einem anderen Anbieter wechseln. Pepperstone ist ausschließlich CFD- und Forex-Broker.
Inaktivitätsgebühr nach 12 Monaten: Trader, die längere Handelspausen einlegen, werden mit 15 USD monatlich belastet. Branchenüblich, aber für unregelmäßige Trader lästig.
Kein dauerhaftes Demokonto: Das Demokonto ist zeitlich begrenzt, was für Einsteiger in der intensiven Testphase unbefriedigend sein kann.
Krypto-Angebot überschaubar: Wer speziell viele Altcoins handeln möchte, findet bei anderen Anbietern eine breitere Auswahl.
Vorteile und Nachteile auf einen Blick
Vorteile:
Siebenfache internationale Regulierung (FCA, BaFin, ASIC u.a.)
Sehr enge Spreads im Razor-Konto (Ø EUR/USD 0,10 Pips)
Fünf vollständige Handelsplattformen parallel verfügbar
TradingView-Integration für nahtlose Analyse und Ausführung
Über 1.200 handelbare Instrumente
Schnelle, transparente Orderausführung (ECN/STP-Modell)
Negativsaldo-Schutz für Retail-Kunden
Keine Pflichtmindesteinlage
Kundengeld auf getrennten Konten bei Tier-1-Banken
Deutschsprachiger Kundenservice
Nachteile:
Kein echter Aktien- oder ETF-Kauf (nur CFDs)
Inaktivitätsgebühr nach 12 Monaten (15 USD/Monat)
Zeitlich begrenztes Demokonto
CFD-Handel trägt strukturell hohes Verlustrisiko
Pepperstone im Vergleich mit Alternativen
Kriterium | Pepperstone | eToro | XTB | IG |
|---|---|---|---|---|
Regulierung | FCA, BaFin, ASIC u.a. (7) | FCA, CySEC | FCA, BaFin | FCA, BaFin |
EUR/USD Ø Spread | 0,10 Pips (Razor) | 1,0 Pip | 0,8 Pips | 0,6 Pips |
Plattformen | MT4, MT5, cTrader, TradingView | Eigene | xStation, MT4 | Eigene, MT4 |
Echter Aktienhandel | Nein (nur CFD) | Ja | Ja | Ja |
Mindesteinlage | Keine | 10 USD | Keine | Keine |
Inaktivitätsgebühr | 15 USD (nach 12 Mon.) | 10 USD (nach 12 Mon.) | Nein | 12 GBP/Mon. |
Pepperstone ist im Spread-Vergleich beim Razor-Konto kaum zu schlagen. Im Austausch fehlen Produkte wie echte Aktien oder ETF-Depots. Wer ein Kombiangebot aus Trading und Investieren sucht, findet bei Anbietern wie XTB oder eToro breitere Optionen.
Wenn du noch unsicher bist, welcher Broker zu deinem Stil passt, findest du bei Traden.de weitere Orientierung: Unsere Broker-Topliste bietet einen strukturierten Überblick über regulierte CFD-Anbieter im direkten Vergleich. Wer Erfahrungen anderer Pepperstone-Trader direkt nachlesen möchte, findet im Pepperstone-Forum auf Traden.de aktuelle Community-Einschätzungen. Und für eine weitere Broker-Perspektive lohnt ein Blick auf unseren Goldesel Erfahrungen-Bericht.
Für wen eignet sich Pepperstone?
Pepperstone ist kein Allround-Finanzdienstleister. Der Broker ist klar auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet.
Du solltest Pepperstone in Betracht ziehen, wenn du:
Aktiv Forex, Indizes oder Rohstoffe handelst und niedrige Spreads priorisierst
Als Daytrader oder Scalper auf schnelle Ausführung und enge Spreads angewiesen bist
cTrader oder TradingView als bevorzugte Plattform nutzt
Algorithmische Strategien auf MT4 oder MT5 betreibst
Professionelle CFD-Trading-Infrastruktur mit starker Regulierung suchst
Pepperstone ist weniger geeignet, wenn du:
Langfristig echte Aktien oder ETFs kaufen und halten möchtest
Als Beginner ohne Erfahrung im Hebelhandel startest (hohes Verlustrisiko)
Selten handelst und eine Inaktivitätsgebühr bei Pausen scheust
Einen Anbieter für Geldanlage und Trading in einem suchst
Fazit: Pepperstone Erfahrungen 2026
Pepperstone überzeugt als professioneller, seriöser CFD- und Forex-Broker mit einem klaren Profil: niedrige Spreads, exzellente Ausführungsqualität und eine Plattformvielfalt, die unter regulierten Brokern ihresgleichen sucht. Die siebenfache Regulierung, darunter FCA und BaFin, gibt Tradern rechtliche Sicherheit nach höchsten Standards.
Wer aktiv handelt, gezielt auf Forex, Indizes oder Rohstoffe setzt und professionelle Plattformen wie cTrader oder TradingView schätzt, findet bei Pepperstone einen der besten Anbieter am Markt.
Der Broker ist kein Allrounder. Langfristige Aktien- und ETF-Investoren sind hier fehl am Platz. Aber für das, was Pepperstone tut, macht es den Job auf sehr hohem Niveau.
Das Razor-Konto in Verbindung mit TradingView oder cTrader ist für aktive Daytrader aktuell eine der stärksten Kombinationen, die ein regulierter Broker bieten kann.
Willst du weitere Broker vergleichen? Auf unserer Broker-Topliste findest du eine strukturierte Übersicht regulierter Anbieter im direkten Vergleich.




